Smartphones machen mittlerweile über 56% unserer Online-Zeit aus, und diese Zahl steigt weiter. Unternehmen haben daher zwei Möglichkeiten: Entweder sie ignorieren diese Realität – und riskieren, abgehängt zu werden – oder sie akzeptieren sie und nutzen ihre mobile Online-Präsenz optimal.
Wie sollten Sie also im Jahr 2025 mobilfreundliches Website-Design angehen? In diesem Beitrag geben wir Ihnen die Antwort sowie praktische Tipps und motivierende Beispiele. Los geht’s!
Warum ist mobiles Website-Design wichtig?
Mobile-freundliches Website-Design ist von einem netten Extra zu einem unverzichtbaren Muss geworden – Menschen weltweit verbringen einen Großteil ihrer wachen Zeit am Handy, und daran wird sich so schnell nichts ändern. 58% der Generation Z geben zudem an, sich unwohl zu fühlen, wenn sie mehr als vier Stunden offline sind.
Wenn Ihre Website also nicht für mobile Nutzer optimiert ist, verprellen Sie möglicherweise mehr als die Hälfte Ihrer Zielgruppe – insbesondere die jungen und technisch versierten Nutzer. Was bedeutet Optimierung aber in der Praxis? Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine Website auf Ihrem Smartphone und müssen zoomen, um den Text zu lesen, oder auf eine hauchdünne Schaltfläche tippen. Wenn jedes Scrollen ein neues Hindernis darstellt, verlieren Sie wahrscheinlich die Geduld und verlassen die Website, ohne sich weiter damit zu beschäftigen.
Und Sie sind nicht der Einzige, der so denkt. Studien zeigen, dass mindestens jeder fünfte Kunde nach höchstens drei frustrierenden Einkaufserlebnissen einer treuen Marke den Rücken kehren würde. Eine für Mobilgeräte unfreundliche Website, insbesondere ein Ladengeschäft, schadet nicht nur den Nutzern, sondern wirkt sich auch direkt auf Ihr Geschäftsergebnis aus.
Die folgenden Aspekte finden mobile Benutzer beim Website-Design als besonders störend:
- langsame Ladegeschwindigkeit;
- schlechte Navigation;
- überladenes und veraltetes Design;
- schlecht strukturierter Inhalt;
- aufdringliche Verwendung von Audio und Video.
Dies sind die Hauptgründe, warum Besucher eine Website trotz anfänglichem Interesses wieder verlassen. Ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt sind die Google-Algorithmen. Seit 2019 setzt Google auf Mobile-First-Indexierung. Das bedeutet, dass hauptsächlich die mobile Version einer Website für das Ranking ausgewertet wird. Das heißt, wenn Ihre Website nicht für Mobilgeräte optimiert ist, können Ihre Suchsichtbarkeit und Ihr Traffic darunter leiden.
Hinzu kommt, dass mobile Nutzer beim Besuch Ihrer Website eher eine konkrete Kaufabsicht haben. Oft suchen Nutzer auf ihren Handys nach etwas in der Nähe, nur um das Geschäft noch am selben Tag zu besuchen – und dessen Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
Beim Einkaufen im Geschäft nutzen Kunden oft auch ihr Smartphone, um Preise zu vergleichen und gegebenenfalls online eine Alternative zu bestellen. Mit einem überzeugenden mobilen Surferlebnis erreichen Sie Ihre Zielgruppe genau dort, wo sie sich gerade befindet, und ermöglichen ihr eine nahtlose Interaktion mit Ihrer Marke.
Was sind die beliebtesten Ansätze für mobiles Website-Design?
Wenn es darum geht, eine Website zu erstellen, die auf Mobilgeräten gut aussieht, gibt es mehrere Möglichkeiten.
Responsives Design
Responsive Design hat sich aufgrund seiner Vielseitigkeit für viele Designer zur Standardwahl entwickelt. Das Layout einer einzelnen Website passt sich dank flexibler Raster, Bilder und CSS-Medienabfragen, die den Inhalt dynamisch anpassen, automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen und -auflösungen an.
| Vorteile von Responsive Design |
Nachteile von Responsive Design |
| Bietet vorhersehbar gute Erfahrungen auf allen Geräten.
Einfacher zu pflegen, da nur eine Site-Version aktualisiert werden muss.
Bevorzugt von Suchmaschinen wie Google. |
Um eine ordnungsgemäße Skalierung sicherzustellen, sind einige Anstrengungen und Experimente erforderlich.
Ist möglicherweise nicht die beste Lösung für komplizierte, mehrdimensionale Designs. |
Was Responsive Design auszeichnet, ist die Tatsache, dass es nicht auf aktuelle Geräte beschränkt ist, sondern sich nahtlos an neue Technologien wie faltbare Bildschirme und
tragbare Geräte anpasst.
Mobile-First-Design
Dieser proaktive Ansatz ist primär für mobile Bildschirme gedacht. Dies erfordert ein tieferes Verständnis dafür, wie mobile Nutzer Inhalte durchsuchen und nutzen. Anschließend kann das Design für größeren Geräte optimiert werden.
| Vorteile des Mobile-First-Designs |
Nachteile des Mobile-First-Designs |
| Priorisiert die Benutzererfahrung für die dominante Plattform (Smartphones).
Fördert ein cleanes, ordentliches und tap-freundliches Design.
Entspricht der Mobile-First-Ranking-Richtlinie von Google, bei der die mobile Version einer Website an erster Stelle steht. |
Bei der Anzeige auf dem PC kann es zu vereinfacht und etwas enttäuschend wirken.
Erfordert etwas andere Fähigkeiten und eine eingehende Auseinandersetzung mit dem modernen Benutzerverhalten. |
Der Mobile-First-Ansatz beim Website-Design ist am sinnvollsten für Ressourcen mit einem hauptsächlich mobilen Publikum.
Stand-alone mobile Site
Bei diesem Ansatz wird neben der Desktop-Hauptseite eine dedizierte, mobile Website (z. B. m.example.com) erstellt. Die mobile Version ist eher starr und ausschließlich auf kleinere Bildschirme zugeschnitten.
| Vorteile der Erstellung einer separaten mobilen Version |
Nachteile der Erstellung einer stand-alone mobilen Version |
| Vollständig angepasstes Erlebnis für mobile Benutzer.
Einfachere Implementierung für vorhandene Desktop-Sites ohne vollständige Neugestaltung. |
Die Pflege zweier separater Sites kann ressourcenintensiv sein.
Mögliche Probleme mit doppelten Inhalten für SEO, wenn diese nicht richtig verwaltet werden.
Könnte Benutzer verwirren, wenn die Site-Weiterleitungen nicht nahtlos sind. |
Dieser Ansatz ist zwar weniger modern, aber keineswegs veraltet — Konzernriesen wie Shein nutzen ihn nach wie vor, um ihren Nutzern ein zuverlässiges, streng vorgegebenes Erlebnis zu bieten. Dieser Ansatz eignet sich perfekt für ältere Websites oder Branchen mit besonderen Anforderungen an mobile Funktionen.
Hier sind die wichtigsten Unterschiede zwischen diesen drei Philosophien auf einen Blick:
| Besonderheit |
Responsives Design |
Mobile-First-Design |
Spezielle mobile Version |
| Kernidee |
Einzellayout |
Baut sich vom Handy aus auf |
Erstellt eine separate, ausschließlich für Mobilgeräte geeignete Plattform |
| SEO-Auswirkungen |
SEO-freundlich |
SEO-freundlich |
Mögliche Probleme |
| Wartung |
Einfacher (eine Site) |
Einfacher (eine Site) |
Schwieriger (zwei Standorte) |
| Kosten |
Mäßig bis niedrig |
Mäßig |
Potenziell höher |
| Flexibilität |
Gut für alle Geräte |
Konzentriert sich hauptsächlich auf Smartphones |
Richtet sich nur an mobile Benutzer |
Welcher Ansatz wäre also die klügste Wahl für Ihre kommende mobilfreundliche Website?
- Responsive Design ist für die meisten Unternehmen ideal — es ist skalierbar, einfach und wird von vielen beliebten codefreien Website-Buildern angeboten.
- Mobile-First-Design eignet sich am besten für Branchen, in denen Mobilgeräte eine große Rolle spielen, oder für einen Neuanfang mit Blick auf mobile Benutzer.
- Eine dedizierte mobile Erfahrung ist eine logische Wahl, wenn Ihr Ziel darin besteht, schnell auf mobile spezifische Anforderungen einzugehen, ohne eine vorhandene Site zu überarbeiten.
Kurz gesagt: Bei jedem dieser Ansätze zum mobilen Website-Design steht das Benutzererlebnis im Mittelpunkt, wird aber aus einer etwas anderen Perspektive betrachtet.
Tipps zum Design mobiler Websites
Bei der Gestaltung einer mobilfreundlichen Website geht es nicht nur darum, die Usability-Kriterien blind zu erfüllen — es geht darum, gezielt ein reibungsloses und ansprechendes Erlebnis für mobile Nutzer zu schaffen. Unabhängig davon, für welchen Ansatz Sie sich letztendlich entscheiden, erzielen Sie mit den folgenden Empfehlungen ein hervorragendes Ergebnis!
Zerlegen Sie komplexe Strukturen in verdauliche Stücke
Kleinere Bildschirme (typischerweise mit einer Ansichtsbreite von 360-480 Pixeln) erfordern vereinfachte Designs mit einspaltigen Layouts, größeren Schaltflächen und weniger Text pro Ansicht. Dies steht im Widerspruch zu traditionellen Desktop-Websites und deren festen horizontalen Layouts.
Ein Beispiel für ein modernes einspaltiges mobiles Website-Design
Beim Design einer Website für Mobilgeräte müssen Sie Hoch- und Querformat sowie die mobile Nutzung berücksichtigen, die oft mit Ablenkungen, Zeitdruck und verkürzter Aufmerksamkeitsspanne einhergeht. Das bedeutet, dass Sie Ihre Designs radikal reduzieren und eine schlanke und übersichtliche Struktur erreichen müssen!
Priorisieren Sie die Ladegeschwindigkeit
Mobile Nutzer haben selten Lust, auf das Laden einer umfangreichen Seite zu warten. Laut Portent ist die Konvertierungswahrscheinlichkeit einer Website, die in einer Sekunde lädt, dreimal höher als bei einer Website, die fünf Sekunden lädt.
Hier einige Möglichkeiten, Ihre Seiten schneller und damit für Besucher attraktiver zu machen:
- Verwenden Sie WebP-Bildformat und laden Sie nur die Auflösung hoch, die Sie benötigen.
- Wählen Sie Videos statt GIFs und verwenden Sie adaptive Videoplayer.
- Aktivieren Sie Caching für Ihre Seiten.
- Zeigen Sie auf Ihrer Homepage nur ein Video an.
- Gehen Sie sparsam mit benutzerdefinierten Schriftarten um.
- Richten Sie intelligentes Lazy-Loading ein, um Bilder außerhalb des Bildschirms strategisch zu verschieben.
- Verwenden Sie eine Schaltfläche „Mehr laden“, anstatt alle Ihre Inhalte auf einmal anzuzeigen.
- Stellen Sie sicher, dass die Verwendung zusätzlicher Apps und Widgets gerechtfertigt ist.
- Fügen Sie Ihrer Homepage nicht mehr als eine Galerie hinzu.
- Wenn Sie benutzerdefinierten Code verwenden, minimieren Sie Ihre CSS- und JavaScript-Dateien und reduzieren Sie nicht verwendete Stile.
- Wechseln Sie zu einem CDN-Dienst mit Präsenzpunkten in Ihrer Zielregion.
Was nach wochenlanger Arbeit klingt, lässt sich oft mit wenigen Klicks erledigen. Visuelle Website-Builder übernehmen beispielsweise einen Teil der Komprimierung automatisch für Sie. Um Ihren Website-Code zu bereinigen, können Sie außerdem auf sogenannte Unused-Code-Detektoren und Plugins sowie KI-Programmierassistenten zurückgreifen.
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Hero Section mehr sagt als Worte
Das Arbeiten im kleineren Maßstab bedeutet nicht, dass die Wirkung Ihrer Produktpräsentation beeinträchtigt wird. Vielmehr müssen Sie Ihre visuellen Elemente an die Proportionen eines Smartphone-Bildschirms anpassen. Das bedeutet auch, dass Sie auf kürzere Überschriften und eine optimale Lesbarkeit achten müssen, falls sich Text und Hintergrundbild überschneiden!
Eine mobile Website mit einem auffälligen Hero-Bereich
Dieses Beispiel zeigt, wie ein alltägliches Produkt von einer kreativen Präsentation profitieren und einen starken ersten Eindruck hinterlassen kann, der den Nutzer zum Scrollen motiviert. Stilvolle, dreidimensionale Bilder wie dieses wirken eindringlicher und moderner als einfache Produktfotografien, was für das Marketing an jüngere Generationen entscheidend ist.
Vereinfachen Sie Ihr Navigationssystem
Eine weitere Einschränkung beim Design für Smartphones ist die fehlende Möglichkeit, traditionelle, lange Navigationsleisten zu verwenden. Hamburger-Menüs mit Dropdown-Menüs sind bessere Alternativen, da sie wenig Platz beanspruchen und dennoch immer griffbereit sind.
Ein Beispiel für eine mobilfreundliche Website-Navigation
Die Navigationselemente sollten daumenfreundlich sein, d. h. groß genug, um angetippt oder gewischt werden zu können. Um das System noch intuitiver zu gestalten, können Sie Symbole für bestimmte Produktkategorien hinzufügen. Sticky Navbars sind ebenfalls beliebt, da sie es dem Nutzer ermöglichen, einfach zu einem anderen Website-Bereich zu springen, ohne den ganzen Weg zurück nach oben gehen zu müssen.
Setzen Sie auf Weißraum und minimalistisches Design
Je kleiner der Bildschirm, desto fließender wird die Grenze zwischen „informativ“ und „überladen“. Beim Design für Smartphones ist es wichtig, dem Drang zu widerstehen, möglichst viele Informationen unterzubringen. Stattdessen sollten Sie Ihre Elemente gut verteilen, um deren Wirkung zu verstärken.
Die Verwendung von Leerraum im mobilen Website-Design
Minimalistisch bedeutet nicht langweilig oder leer — es geht vielmehr darum, dass jedes Element einen Zweck erfüllen muss. Wenn das gesamte Website-Layout genügend Luft zum Atmen hat, ist es viel einfacher, es visuell zu erfassen und selbst kleinste Details zu würdigen.
Design für berührungsbasierte Interaktionen
Die Nutzung einer PC-freundlichen Website auf dem Handy fühlt sich an wie einfache Rechenaufgaben auf einer Vintage-Armbanduhr mit Taschenrechner. Zwar ist es möglich, aber die Tasten sind für den menschlichen Finger einfach zu klein, und das Ganze ist alles andere als angenehm.
Auf dem PC basiert die Interaktion auf präzisen Mausbewegungen und Klicks — hier kommen Hover-Effekte und detaillierte Bedienelemente zum Einsatz. Auf Mobilgeräten erfolgt die Interaktion berührungsbasiert und erfordert fingerfreundliche Schaltflächen, Wischbewegungen und größere Touch-Ziele — mindestens 48 x 48 Pixel für tippbare Elemente gemäß den Chrome-Richtlinien. Mit ausreichend Abstand um jedes Element vermeiden Sie versehentliche Überlappungen.
Stellen Sie sicher, dass jeder Text angenehm für die Augen ist
Winzige Schriftarten sind ein häufiges Problem bei mobilen Websites. Hier ein Beispiel für schlechte Lesbarkeit: Die Überschrift verschwimmt mit dem Hintergrundbild, und das Kleingedruckte ist ohne starkes Vergrößern praktisch nicht lesbar.
Ein Beispiel für schlechte Lesbarkeit auf einer mobilen Website
Um dies zu vermeiden, verwenden Sie mindestens 16 Pixel Schriftgröße und einen angemessenen Kontrast, um die Lesbarkeit zu verbessern. Kürzen Sie Ihre Absätze auf ein bis zwei Sätze und lassen Sie ausreichend Abstand zwischen ihnen. Auch die wahrgenommene Schärfe spielt eine Rolle — grober, pixeliger Text ist schwerer zu lesen. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, Online-Kontrastprüfer zu verwenden, um Ihre Inhalte objektiv zu bewerten.
Helfen Sie Ihren Besuchern, das Browsererlebnis auf einen Tab zu beschränken
Nutzer erkunden oft mehrere Bereiche einer Website in einer Sitzung. Auf dem PC führt dies meist zu unzähligen geöffneten Browser-Tabs, für Smartphone-Nutzer wäre das jedoch sehr umständlich, es sei denn, sie vergleichen gezielt Produkte.
Mobile Nutzer konzentrieren sich meist auf ihre Aufgaben. Wenn sie weniger neue Tabs öffnen müssen, werden sie abgelenkt und können ihre Ziele schneller erreichen. In-App-Sticky-Elemente, ausblendbare Menüs oder dynamisch geladene Inhalte können helfen, unnötige Weiterleitungen zu vermeiden.
Priorisieren Sie lokales SEO, wenn relevant
Viele mobile Suchanfragen sind spontan und ortsbezogen. Über 70% aller Nutzer besuchen ein Unternehmen in Person innerhalb eines Tages, nachdem sie online recherchiert haben. Darüber hinaus erwarten mobile Nutzer bei GPS-fähigen Geräten sofort standortbezogene Ergebnisse. Daher ist es wichtig, die Standortdetails Ihres Unternehmens anzugeben und für Suchanfragen in der Nähe, einschließlich Sprachsuchen, zu optimieren.
Der Einsatz von lokalem SEO auf einer Bäckerei-Website
Ziel ist es, Long-Tail-Keywords mit Standortbezug in den Text Ihrer mobilen Website zu integrieren, einschließlich des FAQ-Bereichs und der Blogbeiträge. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Unternehmensinformationen auf Ihrer Website, Ihrem Google Business-Profil und in Drittanbieterverzeichnissen identisch sind.
Optimieren Sie Ihre Formulare, Popups und andere Benachrichtigungen
Das Ausfüllen langer Formulare auf Mobilgeräten kann frustrierend sein, insbesondere wenn die Eingabefelder klein und die Optionsfelder kompliziert sind. Um Ihre Overlays und andere Pop-ups für Mobilgeräte zu optimieren, verwenden Sie weniger Pflichtfelder und große, leicht zu bedienende Schaltflächen, einschließlich der Schaltfläche „Schließen“.
Ein mobilfreundliches Overlay-Design
In diesem Beispiel einer für Mobilgeräte optimierten Website musste das notwendige Kleingedruckte im Rechtstext erhalten bleiben, dank der richtigen Schriftgröße bleibt es aber auch auf einem mobilen Bildschirm perfekt lesbar.
Konzentrieren Sie sich beim Testen auf mobile-spezifische Aspekte
Das Testen Ihrer Website auf verschiedenen Geräten ist unerlässlich, um Probleme zu erkennen, bevor Ihre Nutzer sie bemerken. Führen Sie beispielsweise einen Schnelltest mit Lighthouse durch, dem neuen automatisierten Tool von Google, das Sie über die Registerkarte „Entwicklertools“ in Chrome aufrufen können. Lighthouse ist eine Alternative zum eingestellten Google Mobile-Friendly Test. Es zeigt Probleme mit der Benutzerfreundlichkeit und der Ladegeschwindigkeit auf und gibt Ihnen klare Empfehlungen.
Beim Testen mobiler Websites müssen auch unterschiedliche Bildschirmgrößen, Touch-Gesten, Betriebssysteme und langsamere Datenverbindungen berücksichtigt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Umgang der Website mit Fehlern wie fehlgeschlagenen Formularübermittlungen oder 404-Seiten.
3 hochmoderne Beispiele für mobiles Website-Design
Die folgenden Beispiele zeigen unsere Tipps zum mobilen Website-Design in der Praxis und beweisen, dass eine mobile Seite genauso informativ und unterhaltsam sein kann wie seine PC-Version.
Untamed
Untamed ist eine nährstoffreiche Katzenfuttermarke mit einer modernen mobilen Website, die das Bestellen neuer Pastetengläser für Ihren flauschigen Begleiter zum Kinderspiel macht. Von Anfang bis Ende ist jedes Element der Homepage mehr als mobilfreundlich — es macht Spaß, zu lesen, zu tippen und durchzublättern.
Ein Beispiel für eine Liste mit den Vorteilen eines mobilfreundlichen Produkts
Umfangreiche Beschreibungen sind nicht nötig, da die intuitive Bildsprache und die Icons die wichtigsten Vorteile der Marke gut verdeutlichen. Auch der Social-Proof-Bereich ist hervorragend gestaltet – jede Kundenbewertung ist anschaulich und wird von bezaubernden Bildern der jeweiligen Katzen begleitet.
Ansprechender Social Proof von der mobilen Website von Untamed
Im Produktkatalog fordert die Website den Besucher auf, in einem Dialogformat einige Fragen zu seinem Haustier zu beantworten. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, den Kunden durch das Produktsortiment zu führen und gleichzeitig eine persönliche Verbindung aufzubauen.
Ein intuitives Produktquiz einer Katzenfuttermarke auf ihrer mobilen Website
Das gesamte Layout bietet viel Weißraum und eine starke visuelle Hierarchie, die Ablenkungen verhindert und die Benutzerführung durchgängig reibungslos und kontrolliert gestaltet. Die sorgfältig ausgewählte Farbpalette und die detaillierten Beschreibungen lassen die Rezepte selbst für Menschen unwiderstehlich aussehen.
Pestie
Pestie ist eine Marke für Schädlingsbekämpfung zum Selbermachen. Wir haben sie ausgewählt, um zu zeigen, wie selbst unästhetische Produkte oder Dienstleistungen mit dem richtigen Design aufblühen können. Die mobile Website verbindet Kundeninformation mit cleverer Werbung und ist dabei äußerst benutzerfreundlich.
Pesties Hero Section auf der mobilen Website<br /><br /><br />
Der Hauptteil stellt das Produkt hervorragend vor und beweist die einfache Anwendung. Es folgen eine Anleitung und eine Sicherheitserklärung. Beide richten sich an bewusste Verbraucher, die nur Fakten vertrauen, nicht übertriebenen Behauptungen.
Ein intuitives Dropdown-Menü von der mobilfreundlichen Pestie-Website
Die witzigen Grafiken verdeutlichen die Ernsthaftigkeit der Pestizidbeschreibungen und erleichtern das Überfliegen der Seiten. Ein weiteres mobilfreundliches Designdetail ist der Social-Proof-Bereich mit fesselnden Video-Empfehlungen zufriedener Kunden auf TikTok.
Ein intuitiver Produktvergleich von Pestie
Bei Preisdetails kann der Nutzer auf manuelle Recherche verzichten, da ihm ein intuitiver Vergleich von Pestie mit herkömmlichen Pestizidmarken angezeigt wird. Die mobile Website von Pestie schafft die perfekte Balance, indem sie auf potenzielle Kundeneinwände eingeht, ohne aufdringlich zu wirken oder mit technischen Details zu überfordern.
Sundays
Sundays ist ein Startup, das vielbeschäftigten modernen Eltern erstklassige Assistenzsysteme und Software bietet. Die mobile Website des Unternehmens besticht durch ihr minimalistisches und dennoch wirkungsvolles Design, das die Mission von Sundays perfekt ergänzt.
Das mobile Website-Design von Sundays
Dieser Hauptteil präsentiert nicht nur das Angebot, sondern vermittelt auch dessen emotionale Bedeutung und erinnert den Nutzer daran, wie glücklich und unbeschwert Sundays sein kann. Das klare Design der gesamten mobilen Seite ermöglicht es dem Leser, den Umfang der von Sundays angebotenen Dienstleistungen vollständig zu erfassen.
Ein mobilfreundliches Website-Design einer Produktvorteilsliste
Die sachliche Sprache des Textes vermittelt ein gutes Bild der Leistungsfähigkeit des Unternehmens, ohne den Nutzer mit leeren Versprechungen und Behauptungen zu langweilen.
Ein Beispiel für überprüfbaren social proof
Auf die Liste der Vorteile folgt ein überprüfbarer social proof, der trotz des Textumfangs auch auf einem kleinen Bildschirm gut lesbar bleibt.
Ein minimalistisches, für Mobilgeräte optimiertes Kontaktformular
Da es sich um ein komplexes Angebot handelt, ist das Ausfüllen eines Kontaktformulars zwingend erforderlich. Dieses ist ebenfalls mobil optimiert. Die Felder sind groß genug zum Tippen und die Fragen sind zur besseren Lesbarkeit fett hervorgehoben.
Schritte zum Erstellen einer mobilen Website mit SendPulse
Mit unserer Plattform erstellen Sie im Handumdrehen responsive und schlanke Landingpages sowie mehrseitige Websites. Sie benötigen keine Programmierkenntnisse — mit dem visuellen Builder gestalten Sie die Struktur Ihrer Website mit wenigen Klicks.
Bearbeiten einer Website in SendPulse
Wählen Sie zum Einstieg eine unserer über 80 anpassbaren Website-Vorlagen oder erstellen Sie eine komplett neue. In unserem Builder können Sie das Erscheinungsbild jedes Elements anpassen, das vereinfacht die Umsetzung des Mobile-First-Ansatzes deutlich!
Hinzufügen von Website-Widgets in SendPulse
Um ein neues Widget, eine Liste, ein Kontaktformular oder eine Galerie hinzuzufügen, klicken Sie einfach auf die gewünschte Stelle und ziehen Sie diese per Drag & Drop aus der linken Seitenleiste. Sie können Ihre Website jederzeit in der Vorschau anzeigen, auch im mobilen Modus, und notwendige Änderungen vornehmen, bevor sie online geht. Jede Website verfügt über SEO-Einstellungen und Analysetools zur Leistungsverfolgung.
Vorschau einer mobilen Website-Version in SendPulse
Bei SendPulse gibt einen zeitlich begrenzten, kostenlosen Tarif. Premium-Funktionen wie Countdown-Timer oder Meta-Pixel-Integration können Sie mit einem kostenpflichtigen Tarif ab 10$ pro Monat freischalten. Die Abrechnung erfolgt monatlich.
Starten Sie Omnichannel-Kommunikation mit Ihren Kunden
SendPulse ist eine All-in-One-Automatisierungsplattform für Vertrieb und Marketing. Damit gestalten Sie nicht nur elegante, mobilfreundliche Websites, sondern versenden auch personalisierte E-Mail-Kampagnen, Push-Benachrichtigungen und SMS-Kampagnen sowie erstellen Chatbots, Online-Kurse und Pop-ups. Ein integriertes CRM ermöglicht Ihnen außerdem die Nachverfolgung Ihrer Deals und die Speicherung von Kundendaten.
Erstellen Sie noch heute Ihr kostenloses Konto und beginnen Sie, diese Tools zu erkunden!